Forschung und Innovation September 2021

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Erneute Webinar-Reihe zur Antragsstellung der steuerlichen Forschungsförderung

Die Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) lädt erneut zur „Roadshow“ bzw. Online-Seminaren ein, bei denen gemeinsam mit dem Bundesministerium der Finanzen alles Wichtige rund um die steuerliche Forschungsförderung erklärt wird.

„Sie erhalten Informationen und hilfreiche Tipps zu folgenden Themen:

  • Einführung Steuerliche Forschungsförderung und Forschungszulagengesetz: Anspruchsberechtigung, begünstigungsfähige FuE-Vorhaben und das zweistufige Antragsverfahren
  • Das Antragsverfahren bei der BSFZ: Antragsformular, Prüfkriterien und Beispiele für FuE-Tätigkeiten
  • Der Antrag auf Forschungszulage: Förderfähige Aufwendungen, Bemessungsgrundlage, Fördersatz und das Verfahren beim Finanzamt“

Folgende Termine stehen zur Auswahl:

  • 09.2021, 14:30-16:00 Uhr
  • 10.2021, 14:30-16:00 Uhr
  • 11.2021, 14:30-16:00 Uhr
  • 12.2021, 10:30-12:00 Uhr

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Förderprogramm „Regionale Photovoltaik-Netzwerke“ in Baden-Württemberg

Am 3. September startete die neue Förderperiode zum Photovoltaik-Ausbau in Baden-Württemberg. Das Photovoltaik-Netzwerk besteht weiterhin aus 12 regionalen Clustern und einer zentralen Koordinationsstelle. In den nächsten drei Jahren wird das Netzwerk mit 4 Millionen Euro gefördert.

Mit der Ausweitung der Photovoltaik-Pflicht erweitert sich das Spektrum an Personengruppen, die sich mit dem Thema Photovoltaik auseinandersetzen müssen. Deshalb wird das Netzwerk ausgeweitete, um als zentrale Anlaufstelle für Fragen und Beratungsangebote zu dienen.

„Förderfähig ist maximal je eine Beratungs- und Netzwerkinitiative in den zwölf Regionen in Baden-Württemberg. Voraussetzung ist, dass das Projekt in der jeweiligen Region einen wichtigen Impuls für die Errichtung von Photovoltaikanlagen gibt. Je nach Gegebenheiten und Strukturen in den Regionen müssen sich die Netzwerke einen Schwerpunkt für ihre Arbeit setzen. Dieser muss sich in eine der beiden Kategorien „Flächenbereitstellung für den Ausbau der Freiflächen-Photovoltaik“ und „Geplante Photovoltaikpflicht in Baden-Württemberg auf Nichtwohn- und Wohngebäuden“ einordnen lassen.“

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AI REGIO: EU-Förderprogramm für KMU-KI-Anwendungen

Das europäische Projekt „AI REGIO“ ist ein grenzüberschreitendes Kooperationsprojekt, das aus bei dreizehn sog. Vanguard und deren „Digital Innovation Hubs“ (DIHs) besteht. Die von „AI REGIO“ geförderten Teilprojekte (cascading funding) sollen KI-Anwendungen in KMU ermöglichen. Die Teilprojekte sollen in acht Monaten angesetzt werden und können bei erfolgreicher Evaluation eine Fördersumme von bis zu 100.000 Euro erhalten.

Folgende technologische Themen werden gefördert:

TOPIC #1: Industry 5.0 and Collaborative Intelligence AI-driven solutions

TOPIC #2: Manufacturing Data Spaces and Data4AI pipelines

Mehr Informationen finden Sie hier

 

 

KMU-innovativ: Produktionsforschung

Bis zum 15. Oktober können interessierte KMU noch Projektskizzen für das Förderprogramm „KMU-innovativ: Produktionsforschung“ einreichen.“FuE-Einsteiger“ und Hightech-KMU sollen insbesondere durch dieses Förderinstrument gestützt werden.

Insbesondere die Grundstoffindustrie, der Maschinen- und Anlagenbau, der Fahrzeugbau, die Elektro- und Informationstechnik, sowie die Medizin-, Mess-, Steuer- Regelungstechnik und Optik, als auch Dienstleistungsbetriebe können an der Förderung teilnehmen. Unterstützt werden vor allem:

  • Marktorientierung und strategische Produktplanung
  • Neue Produkte, Maschinen und Anlagen für die industrielle Produktion
  • Integrierte Produkt- und Produktionssystementwicklung
  • Werkzeuge der Produktentstehung

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„KMU-innovativ: Materialforschung (ProMat_KMU)“

Um das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich der Materialforschung zu stärken unterstützt dieses Förderprogramm die Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen zur Dynamisierung des Technologietransfers von wissenschaftlich-technische Erkenntnissen der Materialforschung, hin zu dessen Kommerzialisierung.

Antragsberechtigt sind KMU, mittelständische Unternehmen sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Folgende Themen sollen insbesondere in den Projekten behandelt werden:

  • Materialien für Gesundheit und Lebensqualität
  • Materialien für ein zukunftsfähiges Bauwesen und Infrastruktur
  • Materialien für die Sensorik, Aktorik bzw. Mess- und Regeltechnik
  • Materialien für die Energietechnik
  • Nachhaltiger Umgang mit Rohstoffen und Materialien
  • Materialien für Mobilität und Transport

Bis zum 15. Oktober können Projektskizzen eingereicht werden.

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Förderung von Projekten zum Thema „Hochleistungskomponenten und optimierte Materialien für die Quantenkommunikation“

Quantenkommunikation ist derzeit weltweit von hohem Interesse, insbesondere auch für Wirtschaft und öffentliche Nutzer. Dies liegt insbesondere an den Möglichkeiten des sicheren Datentransfers. Durch das Förderprogramm soll die deutsche Industrie zur Entwicklung marktreifer Quantenkommunikationskomponenten befähigt werden

Ziel der Förderung ist eine Steigerung der Leistungsfähigkeit und Robustheit von Komponenten sowie die engere Zusammenarbeit von Unternehmen (KMU) und Forschungseinrichtungen im universitären und außeruniversitären Bereich zu intensivieren.

 

Folgende Inhalte können in den Projekten innerhalb von drei Jahren umgesetzt werden:

  • „Neu- oder Weiterentwicklung von Einzelphotonenquellen für die Quantenkommunikation, insbesondere mit Emission in den Telekommunikationswellenlängen
  • Forschung und Entwicklung an Quellen für verschränkte Photonen für die Quantenkommunikation
  • Entwicklung oder Verbesserung von Detektoren für die Quantenkommunikation, beispielsweise nahe dem Quantenlimit und insbesondere im Bereich der Telekommunikationswellenlängen
  • Weiterentwicklung von Quantenspeichern und deren Einbindung in Systeme der Quantenkommunikation
  • Design und Optimierung von Schnittstellen für das Ein- und Auskoppeln von Photonen sowie für elektrooptische Kopplung in der Quantenkommunikation“

Bis zum 30. November können Projektskizzen eingereicht werden.

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Neuer Risikokapitalfonds für Start-Ups in Baden-Württemberg

Die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg hat zusammen mit dem Land einen neuen Risikokapitalfonds „Start-up Baden-Württemberg Innovation Fonds“ eröffnet, der Start-ups insbesondere in der risikoreichen Anfangsphase unterstützen soll.

„Der „Start-up BW Innovation Fonds“ richtet sich wie sein Vorgänger vor allem an baden-württembergische Start-ups aus den Branchen Informations- und Kommunikationstechnologie, digitale Transformation, industrielle Innovation sowie Gesundheitswesen/Medizintechnik. Das Land sieht in dem Investment in den Fonds einen wichtigen Impuls für die Start-up-BW-Kampagne des Landes Baden-Württemberg und national wie international ein starkes Signal für den Start-up-Standort.

Geplantes Gesamtvolumen des Fonds sind 50 Millionen Euro – davon konnten im sogenannten First Closing bereits 35 Millionen Euro bei Investoren wie Banken und Versicherungen eingeworben werden. Auch das Land Baden-Württemberg ist im First Closing als Investor dabei. Bis Anfang 2022 können weitere professionelle Kapitalgeber in den Fonds einsteigen. Start-ups können Finanzierungen von ein bis drei Millionen aus dem Fonds erhalten – das Investment ist jedoch kein Fördergeld, sondern orientiert sich an den Marktchancen der Unternehmen und ist rein renditeorientiert. Die Suche nach interessanten Beteiligungen hat bereits begonnen. Erste Abschlüsse sind noch in diesem Jahr geplant.“

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Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie Phase II(Schwerpunkt Nachhaltige Mobilität)

Die Maßnahmen des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen der Fortsetzung des Nationalen Innovationsprogramms zielen darauf ab, Mobilität mit Wasserstoff- und Brennstoffzellen in den nächsten zehn Jahren wettbewerbsfähig im Markt zu etablieren. Gefördert werden Vorhaben im Bereich der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie, insbesondere im Straßen-, Schienen-, Wasser- und Luftverkehr.

Die Förderung durch das BMVI im Rahmen dieser Förderrichtlinie erfolgt mit folgenden Schwerpunkten:

  • Zuschüsse für FuE-Vorhaben bzw. Durchführbarkeitsstudien und
  • Zuschüsse für Innovationscluster zu Themen, die für die Ziele des Förderprogramms von zentraler Bedeutung sind.

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„Forschungs- und Investitionsprojekte im Bereich Mikroelektronik und Kommunikationstechnologien“

„Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) plant, vorbehaltlich verfügbarer Haushaltsmittel und der beihilferechtlichen Genehmigung durch die Europäische Kommission, Projekte im Rahmen eines wichtigen Vorhabens von gemeinsamem europäischem Interesse (Important Projects of Common European Interest, IPCEI) „Mikroelektronik und Kommunikationstechnologien“ zu fördern.“

„Im Fokus der geplanten Fördermaßnahme IPCEI Mikroelektronik und Kommunikationstechnologien stehen hoch innovative Forschungs- und Investitionsprojekte bis zur ersten gewerblichen Nutzung“.

Projektskizzen können bis zum 1. Oktober eingereicht werden.

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6G-Industrieprojekte zur Erforschung von ganzheitlichen Systemen und Teiltechnologien für den Mobilfunk der 6. Generation

„Die Fördermaßnahme ist Teil des neuen Forschungsprogramms der Bundesregierung zu Kommunikationssystemen „Souverän. Digital. Vernetzt.“, in dem die gezielte Unterstützung und der Ausbau der Forschung und Entwicklung des Mobilfunks der 6. Generation (6G) in Deutschland ein wesentliches Handlungsfeld zur Umsetzung der strategischen Ziele des Programms darstellt.“

„Gefördert werden Verbundprojekte,

  • die sich aus schlagkräftigen Konsortien zusammensetzen, die aufgrund ihrer beteiligten Stakeholder aus der Telekommunikationsindustrie, Anwenderindustrien und Industrieverbänden einen starken Einfluss auf die internationale Mobilfunkstandardisierung und -regulierung ausüben können, und sich der Erforschung und Entwicklung einer ganzheitlichen 6G-Architektur und der dafür notwendigen Technologien im Rahmen von zukunftsweisenden Anwendungsszenarien widmen,
  • in denen die Partner sich ergänzende Module für ein flexibles 6G-Gesamtsystem mit offenen Schnittstellen entwickeln, um die Produktvielfalt zu stärken und gleichzeitig attraktive Angebote für Anwenderindustrien zu schaffen (für die Konsortien der Verbundprojekte ist eine Struktur zu wählen, die unternehmensseitig im technologischen Schwerpunkt junge Unternehmen und KMU aufweist und welche durch weitere notwendige Stakeholder wie zuvor beschrieben ergänzt wird),
  • die sich auf einzelne erfolgversprechende Themenschwerpunkte für ein zukünftiges 6G-System konzentrieren und als Pionierprojekte die zuvor genannten Projekte für 6G-Gesamtsysteme flankieren.“

Bis zum 6. Dezember können Projektskizzeneingereicht werden.

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