Roadshow Gesamtverteidigung: Resilienz gegen hybride Angriffe
Grenzüberschreitende Krisenprävention und europäische Zusammenarbeit für bessere Krisenvorsorge
Mit Christoph Eichhorn, Ehemaliger deutscher Botschafter in Estland und Bulgarien, Irma Petraitytė-Lukšienė, Zentralratsmitglied der Litauischen Gemeinschaft in Deutschland e.V., Vorsitzende der Kommission für zivile Resilienz, Niko Reith, Wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP/DVP- Fraktion,
am Montag, den 13.04.2026 um 18:00 Uhr im DAS BÜRO West in der Rotebühlstraße 102, in 70174 Stuttgart.
In einer Zeit, die von Desinformationskampagnen, Cyberangriffen und geopolitischer Unsicherheit geprägt ist, reichen traditionelle Sicherheitskonzepte nicht mehr aus. Mit der zunehmenden Bedrohung durch hybride Angriffe verschwimmen die Grenzen zwischen militärischer und ziviler Verteidigung immer mehr. Gesellschaftliche Resilienz ist heute ein zentrales Element für Sicherheit und die Stabilität demokratischer Ordnungen. Auch innerhalb der NATO lässt sich eine klare Dynamik beobachten: Abschreckung und Verteidigung werden zunehmend als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden, bei der nicht nur Streitkräfte, sondern ebenso kritische Infrastrukturen, Behörden, Wirtschaft und Zivilgesellschaft eng verzahnt handeln müssen. Dadurch gewinnt das Konzept der Gesamtverteidigung besonderen Stellenwert – als Rahmen, der militärische Einsatzbereitschaft mit ziviler Vorsorge, Krisenmanagement und Resilienz gegen hybride Bedrohungen zusammenführt.
Diese Veranstaltungsreihe beleuchtet die Konzepte der Gesamtverteidigung und gesellschaftlichen Resilienz am Beispiel von Staaten, die schon lange in unmittelbarer Nähe strategischer Bedrohungen leben – wie Finnland und die baltischen Länder. Ihre Erfahrungen bieten wertvolle Impulse für Deutschland und andere Staaten, die angesichts einer zunehmend umkämpften Weltordnung ihre sicherheitspolitischen Grundlagen überdenken.
Unsere Expertinnen und Experten diskutieren darüber, wie Gesamtverteidigung als Zusammenspiel von militärischer Abschreckung und Verteidigung, ziviler Vorsorge und gesellschaftlicher Resilienz wirksam organisiert werden kann. Wer trägt dabei in Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft welche Verantwortung? Welche Resilienzstrategien stärken Prävention und Reaktionsfähigkeit gegenüber hybriden Angriffen? Und wie gelingt eine zivil-militärische Zusammenarbeit, die im Krisenfall schnell, verlässlich und rechtsstaatlich funktioniert – und die Bevölkerung als informierte Akteurin einbindet?
Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!
Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie das detaillierte Programm finden Sie unter folgendem hier.
Gerne können Sie die Einladung auch an andere interessierte Personen weiterleiten.
Kontakt
Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Landesbüro Baden-Württemberg
Nils Eichstädt
Veranstaltungsorganisation
Reinhold-Maier-Stiftung
Feuerseeplatz 14
70176 Stuttgart
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