Erster Förderaufruf zu den Klimaschutz- verträgen gestartet

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat zum Start der ersten Gebotsrunde für die Klimaschutzverträge vielfältige Informationen bereitgestellt. Diese erste Gebotsrunde wird am 11. Juli 2024 enden.

Für das erste Gebotsverfahren steht ein Budget von bis zu vier Mrd. Euro zur Verfügung. Das ist die maximale Fördersumme für das Szenario, dass eine klimafreundliche Produktion in der 15-jährigen Vertragslaufzeit der abzuschließenden KSV sehr teuer wird. Im realistischen Szenario wird lt. BMWK nur ein Teil dieses Geldes ausgezahlt. Es werden Vorhaben mit einer maximalen Fördersumme von einer Mrd. Euro gefördert. Den wenigen Vorhaben, die noch größer sind, soll in einer künftigen Gebotsrunde eine Möglichkeit zum Gebot eingeräumt werden.

Sie finden alle relevanten Infos zu den Klimaschutzverträgen (Infopapiere, FAQ-Liste, Förderrichtlinie, Erklärfilme, etc.) unter:
Zur Pressemitteilung des BMWK
www.klimaschutzvertraege.info/

Zur ersten Runde der Ausschreibung der Klimaschutzverträge hatte UBW-Hauptgeschäftsführer Oliver Barta am 12. März gesagt: „Die baden-württembergische Wirtschaft begrüßt, dass die Klimaschutzverträge nun endlich zum Einsatz kommen. Die Politik hat sich schließlich das Ziel gesetzt, dass Baden-Württemberg bis 2040 und Deutschland insgesamt bis 2045 klimaneutral wird. Der Transformationsprozess der Wirtschaft kann ohne geeignete Rahmenbedingungen nicht realisiert werden.

Für unsere Unternehmen stellen bei der Dekarbonisierung ihrer Produktionsverfahren nicht allein die hohen Investitionen, sondern vor allem die deutlich höheren Betriebskosten von klimafreundlichen Technologien die größte Herausforderung dar. Mit den Klimaschutzverträgen will das Bundeswirtschaftsministerium die Mehrkosten im Vergleich zu konventionellen Verfahren für eine Laufzeit von 15 Jahren zumindest teilweise ausgleichen.

Daneben bleibt es entscheidend, dass die Politik rasch für wettbewerbsfähige Energiekosten in Deutschland sorgt – und diese auch mittel- und langfristig sichert. Dazu sollten auch dringend die steigenden Kosten bei den Netzentgelten abgesenkt werden. Nur, wenn die politischen Rahmenbedingungen verbessert werden, können die Unternehmen in Deutschland und in Baden-Württemberg im global immer härter werdenden Wettbewerb bestehen.“


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